HEARTBREAKER füllt die leeren Kassen der AIDS-Hilfe Düsseldorf

Seit 1994 engagiert sich der Förderkreis der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V. für Menschen mit HIV und Aids. Die Heartbreaker unternehmen viel, um die Anliegen der AIDS-Hilfe in die Öffentlichkeit zu tragen und um möglichst viele Spenden für Betroffene zu sammeln.

In den letzten Jahren hat sich der gemeinnützige Verein dank der Unterstützung vieler Menschen, Künstler, Firmen und Unternehmen zum größten privaten Spender der Düsseldorfer AIDS-Hilfe „gemausert“.

Mit über 471.000 Euro in den letzten drei Jahren konnten viele Projekte unterstützt werden. Viele AIDS-Hilfe-Projekte könnten ohne Heartbreaker-Förderung nicht erhalten bleiben. Das Heartbreaker-Team arbeitet unermüdlich daran, die wichtigen AIDS-Hilfe-Projekte zu sichern.

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele von Projekten, die uns besonders am Herzen liegen:

JUGENDAUFKLÄRUNG

Die Aufklärung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine besonders wichtige Investition in unsere Zukunft! Fast täglich sind Schulklassen oder Jugendgruppen in der AIDS-Hilfe Düsseldorf. Jede Frage ist erlaubt und wird auch gestellt. Jährlich begegnen mehrere tausend Jugendliche erstmals bewusst einem Menschen, der an Aids erkrankt ist – und lernen nachhaltig für ihr Leben.

FRAUEN UND IHRE FAMILIEN

Etwa ein Fünftel der in Deutschland lebenden rund 60.000 Menschen mit HIV sind Frauen. HIV-infizierte Frauen mit Kindern sind oft allein erziehend und dann besonders von Armut bedroht. Oft ist die Angst groß, aufgrund der eigenen Erkrankung das Kind nicht großziehen zu können. Ist das Kind auch betroffen, haben die Mütter Schuldgefühle wegen der Infektion des Kindes und die Sorge, das eigene Kind zu Grabe tragen zu müssen. Der Arbeitsbereich Frauen und ihre Familien der AIDS-Hilfe unterstützt und ermutigt die Frauen, ihre Rechte durchzusetzen und hilft in Krisen. Seit 1996 hat der Förderkreis die Patenschaft für diesen Arbeitsbereich übernommen und finanziert ihn komplett - mit über 37.000 Euro pro Jahr.

AUFKLÄRUNG IN DEN HAUPTBETROFFENEN-GRUPPEN

Wir warten nicht auf die Menschen, wir gehen zu ihnen: Die Aufklärung der von HIV und Aids hauptbetroffenen Gruppen gehört zu den wirksamsten und wichtigsten Anliegen der präventiven Arbeit. Sie findet an den Treffpunkten der Szenen oft an Wochenenden und nachts statt. So werden mehrere hundert Menschen im Jahr mit persönlicher Ansprache erreicht, von denen viele keine Beratungsstelle aufsuchen würden.

FRÜHSTÜCK FÜR MENSCHEN MIT HIV UND AIDS

Der Tag ist lang für die, die krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten können: sie sind noch fit genug, um auszugehen, aber sie haben kein Geld, sich in ein Café zu setzen, um dort Freunden zu begegnen. Das Dienstagsfrühstück für kleines Geld ist für viele Betroffene ein Wochenhöhepunkt und ermöglicht Kontakt mit anderen Betroffenen beim leckeren Frühstück. Quasi nebenbei lassen sich mit der koordinierenden Sozialarbeiterin wichtige Fragen klären. Schön ist, dass man das Gefühl hat, mal nicht wegen eines Problems in die AIDS-Hilfe zu kommen, sondern „einfach so“.

PSYCHOLOGISCHE BERATUNG

Menschen, die gerade ihr positives Testergebnis erfahren haben oder die gerade in die Krankheitsphase von Aids rutschen, die Angst vor dem Sterben haben, bekommen durch den psychologischen Psychotherapeuten schnelle und wirksame Unterstützung. Mehrere hundert Betroffene im Jahr profitieren von der psychologischen Beratung und Krisenhilfe.

RENTENBERATUNG

Eine spezialisierte Rentenberatung für Menschen mit HIV und Aids ist sehr wichtig, da sie oft als recht junge Menschen nicht mehr arbeitsfähig sind und in die Berentung rutschen. Rentenanträge sind eine komplizierte Materie und Fehler können massive und lang anhaltende finanzielle Folgen haben. Seit 2006 berät ein Fachmann einmal im Monat Menschen mit HIV und Aids zum Thema Rente. Der Zulauf ist sehr groß und soll in Zukunft ausgebaut werden.

HILFSFONDS

Oft haben Aids Kranke noch nicht einmal das Geld, um aus der Klinik heraus mit ihren Angehörigen oder Freunden zu telefonieren. Immer wieder gibt es Anfragen von Aids Kranken, die nicht genug zu essen haben. Wenn andere Hilfen nicht mehr greifen oder nicht schnell genug sind, hilft der Hilfsfonds der AIDS-Hilfe unbürokratisch und schnell. Über hundert Menschen werden Jahr für Jahr unterstützt.

SOZIALBERATUNG

BERATUNG FÜR MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN

ROLLSTUHLHEBEBÜHNE

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT